Die dem Energiesparnachweis zugrunde gelegte Fläche berechnet sich aus dem beheizten
Gebäudevolumen (das genau ermittelt wird) über die Formel : beheizte Gebäudenutzfläche = geheiztes Gebäudevolumen x 0,32. In unserem Fall ergibt sich gem. Nachweis (der Keller wird zum
beheizten Volumen dazugezählt) eine gesamte Fläche von 1.617 qm / 8 Häuser = 202,1 qm pro Haus als Berechnungsgrundlage
Mit ihr wird die benötigte Endenergie (Wärme + Strom, die von uns tatsächlich zum Heizen und zur
Trinkwassererwärmung benötigt wird und zu bezahlen ist) in die erforderliche Primärenergie (also die Größe die bei kfw 40
angegeben und bewertet wird) umgerechnet und unter gesamtenergetischen und ökologischen Gesichtspunkten bewertet. Bei normalen Heizungssystemen (z.B Gaszentralheizung) ist dieser Wert >1,
bei der Nutzung von Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung aber <1. In unserem Fall ist also der berechnete Primärenergiebedarf geringer als die tatsächlich von uns verbrauchte
Endenergie.
Die Eckhäuser dürfer mehr verbrauchen
Der (vorläufige ?) Energiesparnachweis nach EnEV (der noch nach der EnEV 2004 und nicht nach der seit 01.10.2007 gültigen EnEV 2007 geführt wurde) betrachtet die Häuser nicht einzeln sondern als ein großes, zusammenhängendes Gebäude. Der tatsächliche Verbrauch der Endhäuser wird also wegen der größeren Außenwandflächen höher liegen als die angegebenen Durchschnittswerte.
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