Sunday 10 may 7 10 /05 /Mai 17:03
Seit 6 Monaten wohnen wir jetzt schon hier und der Beginn des Projekts liegt Bauprojekt liegt fast zwei Jahre zurück. Zeit für ein Fazit in Bildern.


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von kohli
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Sunday 18 january 7 18 /01 /Jan. 20:48
Einer unserer Nachbarn ist selbst Bauingenieur - das ist hin und wieder sehr praktisch. So hat er uns (leider ernüchternd) über die Grundlage einer EnEV Berechnung aufgeklärt.

Fazit: obwohl das Haus nach EnEV < 40 kWh/Jahr und m2 braucht, lässt das keineswegs direkt auf den Heizenergieverbrauch schließen. Warum?

  1. Die m2 Zahl berechnet sich auf Basis des Volumens

    Die dem Energiesparnachweis zugrunde gelegte Fläche berechnet sich aus dem beheizten
    Gebäudevolumen (das genau ermittelt wird) über die Formel : beheizte Gebäudenutzfläche = geheiztes Gebäudevolumen x 0,32. In unserem Fall ergibt sich gem. Nachweis (der Keller wird zum beheizten Volumen dazugezählt) eine gesamte Fläche von 1.617 qm / 8 Häuser = 202,1 qm pro Haus als Berechnungsgrundlage

  2. Fernwärme hat eine Anlagenaufwandszahl < 1

    Mit ihr wird die benötigte Endenergie (Wärme + Strom, die von uns tatsächlich zum Heizen und zur

    Trinkwassererwärmung benötigt wird und zu bezahlen ist) in die erforderliche Primärenergie (also die Größe die bei kfw 40 angegeben und bewertet wird) umgerechnet und unter gesamtenergetischen und ökologischen Gesichtspunkten bewertet. Bei normalen Heizungssystemen (z.B Gaszentralheizung) ist dieser Wert >1, bei der Nutzung von Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung aber <1. In unserem Fall ist also der berechnete Primärenergiebedarf geringer als die tatsächlich von uns verbrauchte Endenergie.

  3. Die Eckhäuser dürfer mehr verbrauchen

    Der (vorläufige ?) Energiesparnachweis nach EnEV (der noch nach der EnEV 2004 und nicht nach der seit 01.10.2007 gültigen EnEV 2007 geführt wurde) betrachtet die Häuser nicht einzeln sondern als ein großes, zusammenhängendes Gebäude. Der tatsächliche Verbrauch der Endhäuser wird also wegen der größeren Außenwandflächen höher liegen als die angegebenen Durchschnittswerte.

     

All das führt dazu, dass wir trotz KFW40 ca. 12,2 MWh pro Haus und Jahr verbrauchen -  und nicht etwa 5,4 MWh (wie man mit naiver Rechnung erwartet hätte: 40 kWh/qma x 135 qm Wohnfläche = 5,4 MWh ermitteln.)

Wieder was gelernt - herzlichen Dank an unseren Nachbarn!

Aber interessanter ist auch - dass der tatsächliche Verbrauch dann durchaus im normalen Bereich liegt. Das ist dann ja auch beruhigend...
von kohli - Community: Bauen
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Friday 2 january 5 02 /01 /Jan. 17:40
An Silvester war der Herr Fuchs von Elements & Power hier und hat uns ein par Messgeräte dagelassen, um dem Problem bei den Lüftern auf die Spur zu kommen. Die Bedinungen waren gut: windstill, bei ca -5 Grad Außentemperatur.

Eine Messung der Oberflächentemperatur des Filters im Lüfter gibt Aufschluss über die Temperatur der ein- und ausströmenden Luft. Hier die Ergebnisse:


Wohnen Küche KZ Baby KZ 2 Schlafen DG
Temp. REIN
20,7 21 22,6 22,1 21 20,2
Temp. RAUS
4,3 2 17,1 15,8 13,3 19,5
Mittel (errechnet)
12,5 11,5 19,85 18,95 17,15 19,85
Temp. Wand
13,7 14,9 19,5 17,6 17 18
Temp Heizkörper
- 24 43,5 30,5 - 21,9

Erschreckend sind die Meßergebnisse im Erdgeschoß: die einströmende Luft kühlt in der Küche bis auf 2 Grad ab, im Wohnzimmer bis auf 4 Grad! Entsprechend kühlt auch die umliegende Wand ab.

Es ist also keine Einbildung: es zieht wirklich!

Unverständlich ist mir, wieso im Kinderzimmer 2 bei identischer Lüfterausrichtung und Anordnung eine Temperatur von 16 Grad erreicht wird! Windrichtung, Position des Lüfters im Raum etc, sind identisch! Die Heizung war im Kinderzimmer kann denke ich mit 30,5 Grad Temperatur vernachlässigt werden.

Ähnliches zeigt sich in den Log-Files der Datenlogger. Einen haben wir im Wohnzimmer platziert und einen im zweiten Kinderzimmer. Die Thermometer im Logger sind leider zu träge um die genauen Ausschläge zwischen ein und ausströmender Luft aufzuzeichnen, aber auch an der Durchschnittstemperatur sieht man sehr deutlich den Unterschied:





Auch hier wird deutlich: der Lüfter im Wohnzimmer liefert bei identischer Raumsituation ein katastrophales Ergebnis.

Der TÜV bescheinigt für vergleichbare Bedingungen (-3 Grad bei 35% Lüftungsstärke) eine Enthalpie Rückgewinnung von 86%. Kurze Beispielrechnung: bei 21 Grad und 55% Feuchte beträgt die Enthalphie im Raum ca. 42 KJ. D.h. die einströmende Luft sollte ca. 36 KJ haben, bei uns hat sie aber nur ca. 11 KJ (Küche: ca. 2 Grad bei ca 90% rel. Feuchte), also eine Wärmerückgewinnung von < 30%.

Die Frage ist nur: wie geht es weiter?

Ich habe langsam ernsthafte Bedenken, dass die Anlage wieder hinzukriegen ist. Das einzig positive ist, dass wir den Abschlag für die Lüftung bisher nicht gezahlt haben, und auch erstmal so nicht zahlen werden.

Hat denn jemand von Euch ähnliche Erfahrungen mit inVENTer Lüftern gemacht?

von kohli - Community: Bauen
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Wednesday 17 december 3 17 /12 /Dez. 20:56
Wir haben ein neues Phänomen: der Spitzboden ist extrem feucht. Als ich nrtovor ein par Tagen wieder einige ausgepackte Umzugskartons in den Dachboden geräumt habe ist mir aufgefallen, dass die anderen ziemlich durchweicht sind. Und auch das Holz am Dach fühlt sich feucht an. Das ist nicht gut!

Ein schnell angebrachtes Hygrometer liefert Gewissheit: 88% Luftfeuchte bei ca. 5 Grad. Das ist gar nicht gut!

Ein Telefonat mit dem Paten ergibt einen ersten Hinweis: er vermutet, die Dachbodentreppe könnte nicht richtig schließen. Und in der Tat, erst wenn man sie mit viel Schwung zumacht, rastet sie ganz ein. Vermutung vom Paten: dadurch warme Luft in den Dachboden, kühlt sich ab und gibt die Feuchte ab. Vorschlag: Luke ganz zu machen und einen Tag abwarten.

Das haben wir gemacht, aber ohne Erfolg. Immer noch hohe Luftfeuchte. Dann ein neuer Verdacht eines Nachbarn: Leerrohe. Die könnten Wärme vom Heizungsraum in den Dachboden befördern, das war bei Ihnen der Fall.

Und in der Tat: es tropft aus den Leerrohren für Antenne, SAT und die Solarvorbereitung. Der Pate meint zwar, das könnte nicht den Ausschlag geben, aber ich denke das nicht. Jedenfalls habe ich die Rohre jetzt dick mit Klebeband abgedichtet, so dass keine Luft mehr durchkommen kann. Und zur Sicherheit habe ich auf Anraten des Paten auch noch die Dachbodentreppe mit Klebeband verschlossen. Jetzt sollte es im Laufe der Zeit besser werden. Heute abend hatten wir noch 87%. Das ist nicht gerade viel weniger, aber immerhin ein bisschen.

Andererseits wird es im Moment sowieso nur sehr schlecht trocknen, da es draußen auch ca. 80% Luftfeuchte hat. Es wird Zeit für trockenes kaltes Winterwetter!
von kohli - Community: Bauen
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Monday 1 december 1 01 /12 /Dez. 21:44

Wir sind drinn! Und zwar schon eine ganze Weile. Genau genommen schon genau einen Monat. Die erste Woche war es noch recht ungemütlich - überall haben sich die Kisten gestapelt, aber irgendwie haben wir uns gleich heimisch gefühlt! Jedenfalls haben wir die erste Nacht geschlafen wie Babys. Sicherlich teilweise durch den Umzug aber auch durch die ungewohnte Ruhe und die gute Luft.

Jetzt nach dem ersten Monat kann man schon mal ein bisschen Bilanz ziehen, und das werde ich die nächsten Tage immer wieder mal machen.

Heute werde ich etwas ausführlicher über unsere dezentrale Lüftungsanlage berichten. Denn die macht uns im Augenblick ehrlich gesagt ein bisschen Kummer. Insgesamt arbeiten 6 Lüfter der Marke inventer im Haus. Tagsüber war alles super - eine angenehm frische Luft, eine Luftfeuchtigkeit < 60% und ein nicht hörbares Lüftergeräusch. So habe ich mir das vorgestellt.

Aber dann am Abend immer das ungute Gefühl - irgendwie ist es kalt hier. Ok, zugegeben es ist arschkalt draußen und auch recht windig, aber irgendwie hatte ich es mir in unserem Energiesparhaus kuscheliger vorgestellt. Bis ich irgendwann die Hand unter die Lüfter gehalten habe! Eiskalt. Die Wand bei den Lüftern im Wohnzimmer, Kinderzimmer und Schlafzimmer war total kalt, die bei den anderen drei Lüftern seltsamerweise nicht...

Naja, also haben wir den Elektriker um Rat gefragt, der eh gerade wegen anderer Mängel da war - der konnte aber nichts feststellen. Dann haben wir den Lüftungsbauer herbestellt. Zuerst war nur die Frau da. Die war sehr nett und hatte festgestellt, dass der Lüfter angeblich nicht korrekt eingebaut war. Sie meinte, der Mauerkasten wäre nicht korrekt mit PU Schaum ausgespritzt worden und außerdem würde außen die Silikonverfugung fehlen. Das ist ja schon mal schlecht.

Einen Abend später habe ich selbst dann festgestellt, dass die Lüfter gar nicht die Laufrichtung umdrehen. Das ist das wesentliche Prinzip des inventer Lüfters: erst 60sec warme Luft von innen nach außen transportieren und dabei den Wärmetauschen erwärnen, dann 60sec kalte Luft von außen nach innen, die dabei erwärmt wird. Na toll. Vorallendingen ganz bitter, dass das die Frau von elements & power nicht gemerkt hat! Wenn ich die Dinger verkaufe sollte ich das doch eigentlich merken!

Naja, jedenfalls hatten wir dann einen neuen Termin. Diesmal mit dem Polier von Lemmer & Fuchs, dem Herrn Fuchs von elements & power, der Frau Fuchs, sowie dem Paten (also dem Herrn Baumann). Der Herr Fuchs von elements & power überprüfte den Einbau des Lüfters im Wohnzimmer und gab dem Polier eine Einweisung. Der wirkte recht gelassen - und tatsächlich der Lüfter war korrekt eingebaut. Sehr zur Freude des Paten. Dann gab es weitere Belehrungen über die physikalischen Verhältnisse im Inventer Lüfter und warum dieser doch so viel besser sei als der Meltem Lüfter.

Das ist mir aber total egal. Denn es zieht rein wie Hechtsuppe!

Irgendwann erbamt sich dann der Herr Fuchs und will dann doch den Anschuß korrigieren. Der Elektriker hatte schon im Vorfeld festgestellt, dass das Kabel vom Steuergerät zu den Lüftern einen Wackelkontakt hatte. Jetzt wird ein neuer Stecker eingebaut und siehe da - die Lüfter kehren die Richtung um. Dann bringt der Herr Fuchs noch Windstopper zu den Lüftern mit, die außen an die Abdeckung angebracht werden sollen. Die sollen ein Eindringen von Windböen verhinden. Aber Einbauen will er sie nicht, dass soll irgendwann der Pollier von Lemmer & Fuchs machen. Der hat aber keine Leiter mit - kann also nur zwei montieren.

Damit sind die Probleme allerdings leider noch nicht behoben. Es ist zwar besser wie vorher, aber bei Frost in der Nacht weht es immer noch unangenehm durch die Lüfter rein. Insbesondere habe ich einen Kamineffekt bei den Lüftern im Erdgeschoß festgestellt. Hier wird die Luft geradezu von außen angesaugt, auch wenn der Lüfter aus ist. Ich vermute mal, dass die Luft zu den Auslässen unten einströmt und bei den oberen Lüftern wieder entweicht. Ich will erstmal schauen, ob ich selbt irgendwas herausfinden kann und dann wieder bei elements & power anrufen.

Klar ist jedenfalls, dass das so noch nicht bleiben kann!

Wenn jemand von Euch eine Idee hat, woran das liegen könnte - nur heraus! Gefragt sind jetzt ähnliche Erfahrungen mit Lüftungsanlagen oder auch fundierte Kenntnisse in Physik und Aerodynamik. Wir sind um jeden Tip dankbar!
von kohli - Community: Bauen
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